Um 11.00 erwartete man den Fanbus der Attacke91 mit den Kickern aus Puderbach und Breidenstein an der Raststätte Siegerland um gemeinsam zum Auswärtstrip nach Bochum zu reisen. Zu dieser Zeit ahnte man noch nicht das es im weiteren Tagesverlauf zu einigen Eskapaden kommen sollte. Daniel Müller,von dessen sinnlosen Gesängen wohl so manch einer die folgende Nacht geträumt hat, nutzte bereits die erste Rasthof-Anfahrt um zwischen etlichen Bosch-Pils einige Kümmerling zu vertilgen. An seinem Genuss des Magenbitters ließ er selbstverständlich seine gerade gewonnenen Freunde Kurt und Schubbi teilhaben. Das sich zwei junge TUSpo Kicker von ihm anstecken ließen und bereits kurz hinter Lüdenscheid mit einem Wechsel zum RSV liebäugelten scheint also nicht verwunderlich. In Bochum angekommen wurde sich zunächst mit bisher unbekannten Schals eingedeckt. Mit soviel Schals hätte man ohne weiteres den diesjährigen Winter in den Alpen überleben können. Man munkelt sogar nachdem Ralf Boger sein Monatsgehalt investiert hat,sei der Schalverkäufer frohgelaunt aufgebrochen,da er seine Tageseinnahme bereits um 13.00 übertroffen hat. Schade nur das lediglich drei Schals den Weg in die Heimat gefunden haben. In der Kneipe sorgte zunächst wieder nur besagter Müller für die Stimmung, ehe sich Jens H. und Kai Z. darauf einigten mal wieder altes Liedgut zum Besten zu geben. Von Magic Prus über Johann de Kock bis hin zu Ingo Anderbrügge wurden alle altbekannten Stars lauthals gefeiert. Im Stadion stand man den gut 15000 Schalkern in Nichts nach und sorgte bis zum Schlusspfiff neben etlichen Pöbeleien für genialen Support. An einem Auswärtssieg hat außer Schubbi, der auf der Hinfahrt etwa zehn Tips abgegeben hat, eh keiner gezweifelt. Neben den drei Punkten nahm man außerdem ein halbes Dutzend Verkehrshütchen mit. Anscheinend werden diese in Bochum eher selten genutzt,denn niemand zeigte sich auch nur annähernd verärgert. Auf der Rückfahrt kochte die Mitte des Buses vor Stimmung über, während andere dabei ihren frühabendlichen Schlaf nicht genießen konnten. Sorry nochmal, kommt nicht wieder vor bei ner Fußballfahrt ohne Einwilligung der Anderen kackfrech drauf los zu singen... Wie auch immer, zumindest weiß jetzt jeder wer es so mit Sven Vermants Frau treibt. Unsere Nacht ging morgens um 5.00 Uhr früh zu Ende. Einstimmig wurde am nächsten Tag beschlossen das diese Fahrt so schnell wie möglich getoppt werden muss. In diesem Sinne! Zimbo